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Maßnahmen für bodenschonende Produktionssysteme

Weltweit fortschreitende Bodendegradation verstärkt den Bedarf an bodenschonenden landwirtschaftlichen Maßnahmen. Doch eine Abkehr vom Pflug kann andere Herausforderungen mit sich bringen, z. B. hinsichtlich einer langfristigen Bodenverdichtung oder durch zusätzliche Umweltrisiken aufgrund eines vermehrten Pflanzenschutzmittel- und Düngereinsatzes. Im Vortrag werden diese Herausforderungen am Beispiel von No-Till-Landnutzungssystemen erläutert. Ebenso werden zwei alternative Beispiele für eine potenziell nachhaltige Landnutzung vorgestellt: Für das sogenannte Kölner Mulchsaatverfahren konnte durch den Einsatz von 15N-markierten Düngern gezeigt werden, dass insgesamt eine sehr hohe Stickstoff-Nutzungseffizienz erreicht werden kann, wenn ein Teil der Stickstoffgaben vor der Zwischenfrucht erfolgt. Hingegen fördert eine gezielte Einbringung von organischem Material in einen einmalig gelockerten Unterboden (vgl. www.soil3.de) die Durchwurzelung; die Pflanzen können zusätzlich Wasser und Nährstoffe aus dem Unterboden aufnehmen, was gerade in trockenen Sommermonaten zu höherer Ertragssicherheit führt.

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